Das Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium ist zum vierten Mal in Folge als „Umweltschule in Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule“ ausgezeichnet Auszeichnung für Schulen mit nachhaltigem Engagement

Hilpoltstein, 11.11.2021 – 509 Schulen in Bayern erhalten für ihren Einsatz im vergangenen Schuljahr die Auszeichnung „Umweltschule in Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule“. Der bayerische Naturschutzverband LBV, Umweltminister Thorsten Glauber und Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo beglückwünschen die prämierten Schulen, die diesen Titel nun ein Jahr lang tragen werden. „Die ausgezeichneten Schulen tragen durch ihr Engagement dazu bei, das Schulleben Schritt für Schritt nachhaltiger zu gestalten. Sie setzen sich für Klima- und Biodiversitätsschutz ein und fördern globale sowie generationenübergreifende Gerechtigkeit“ sagt die Bayerische Landeskoordinatorin Birgit Feldmann vom LBV. Eine Anmeldung für das laufende Schuljahr ist für alle Schularten noch bis zum 22. November möglich unter www.lbv.de/umweltschule.

Die diesjährige Auszeichnung wird an Schulen vergeben, die sich im Schuljahr 2020/21 in zwei Handlungsfeldern für Umwelt und Nachhaltigkeit eingesetzt und durch konkrete Maßnahmen innerhalb der gesamten Schulgemeinschaft Schritt für Schritt in Richtung Nachhaltigkeit entwickelt haben. Sowohl Einsteiger als auch Fortgeschrittene haben konkrete Ideen entwickelt, sich auch in Pandemiezeiten für Umwelt und Nachhaltigkeit zu engagieren. „Jede ausgezeichnete Schule konnte nachweisen, dass Schüler*innen an den Aktivitäten engagiert und eigenverantwortlich beteiligt waren und innerhalb des Schuljahres Weiterentwicklungen unter dem Leitbild einer Bildung für nachhaltige Entwicklung erreicht haben“, so Birgit Feldmann. Über die Auszeichnung entscheidet jährlich eine Jury aus Mitgliedern des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz, des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen sowie des LBV als Koordinator dieser Auszeichnung.

Eine besondere Herausforderung waren die wechselnden Phasen des Präsenz- und Distanzunterrichts. Im Präsenzunterricht wurden, wie auch in den Vorjahren, individuelle Maßnahmen an den Schulen umgesetzt. Vermeidung von Plastik im Schulalltag, die Anlage eines Schulgartens, die Umstellung auf ein nachhaltiges Sortiment im Pausenverkauf oder in der Mensa sowie die Veränderung des Mobilitätsverhaltens der Schüler*innen und Lehrkräfte als Beitrag zum Klimaschutz sind nur einige Beispiele der beteiligten Schulen.

Im Distanzunterricht wurden aufgrund des verstärkten Einsatzes digitaler Medien auch die Familien mit eingebunden. Gemeinsam wurden Konsumartikel und Lebensmittel hinsichtlich Verpackung, Regionalität, Saisonalität, Fair Trade oder anderer Sozial- und Umweltkriterien in den Fokus genommen. Die Schüler*innen arbeiteten gemeinsam an Kochbüchern mit klimafreundlichen Rezeptideen, tauschten Tipps zum Selbermachen aus oder gestalteten Garten oder Balkon naturnah. „An der Bandbreite der Aktivitäten wird sichtbar, dass jede Schule – egal ob Grundschule, weiterführende Schule oder berufliche Schule – im Rahmen ihrer Möglichkeiten individuelle Ideen entwickelt hat, einen Beitrag für eine nachhaltige Zukunft zu leisten“, betont Birgit Feldmann.

Inhalt aktualisiert: 11.11.2021

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